Pietät Memmelsdorfer Straße im Jahr 1950
Pietät Memmelsdorfer Straße im Jahr 1950
Pietät Memmelsdorfer Straße im Jahr 1954
Pietät Memmelsdorfer Straße im Jahr 1954
Pietät Siechenstraße 80 im Jahr 1963
Pietät Siechenstraße 80 im
Jahr 1963
Siechenstraße 80 und Fuhrpark im Jahr 1999
Siechenstraße 80 und Fuhrpark im Jahr 1999
Neubau Baunacher Straße 10 im Jahr 2008
Neubau Baunacher Straße 10 im Jahr 2008
Eingang Bestattungshaus Baunacher Straße 10
Eingang Bestattungshaus Baunacher Straße 10

Die Geschichte der PIETÄT

Unter dem Leitsatz „Dienst den Lebenden – Ehre den Toten“ errichten im April 1949 Erwin Sander und Gerolf Stenglein ihr Bestattungs- und Überführungsinstitut, die erste Gründung dieser Art in Bamberg. Das neue Institut, dem sie den Namen PIETÄT geben, will den Hinterbliebenen alle im Zusammenhang mit einem Todesfall anstehenden Gänge und Besorgungen abnehmen, Termine arrangieren, alle erforderlichen Leistungen erbringen und insgesamt eine würdige Bestattung garantieren.

Das neue Bestattungsinstitut PIETÄT mit seinem damals schon umfangreichen Dienstleistungsangebot wird gut angenommen und gilt bald als zuverlässige und kompetente Adresse bei Trauerfällen. Die Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter wird anerkannt und die Bürger honorieren das in dieser Branche unbedingt erforderliche seriöse Geschäftsgebaren.

Die Zahl der Aufträge wächst. Sie wächst so rasch, dass die Betriebsräume in der Memmelsdorfer Straße zu klein werden. Die PIETÄT zieht um, neue Adresse: Siechenstraße 80. Hier ist ausreichend Platz für Besprechungszimmer und Ausstellungsräume, für Lager und Garagen.

Die Firma wird mittlerweile von Gerolf Stenglein geführt. 1984 übernimmt dessen Stiefsohn Norbert Freudensprung, der 20 Jahre als Offizier und Flugzeugführer bei der Luftwaffe war, das Unternehmen. Die Voraussetzungen zum Führen eines Bestattungsinstitutes hat er nach mehrjähriger Praxis und nach Absolvierung der im Fachverband vorgeschriebenen Ausbildungsgänge und Prüfungen erworben.

Der Fortbestand der PIETÄT als Familienunternehmen ist gesichert. Während in vielen Firmen dieser Branche der Nachwuchs an der Fortführung des elterlichen Instituts wegen des enormen zeitlichen Engagements nicht interessiert ist, haben bei der PIETÄT mittlerweile die Kinder des Inhabers Katja Ultsch und Jörg Freudensprung ihre kaufmännische und technische Ausbildung abgeschlossen und garantieren dadurch eine nahtlose Übernahme und Fortführung des Instituts mit gleicher Zielsetzung und Betriebsphilosophie.

Zu den ersten Neuerungen gehört eine Filiale, die wir Mitte 2000 in Memmelsdorf eröffnet haben, um unseren Kunden auch in diesem Gebiet direkt vor Ort unsere Dienstleistungen anzubieten.

Die PIETÄT gehört seit ihrem Gründungsjahr dem Fachverband des Deutschen Bestattungsgewerbes an und ist durch die Qualifikation ihrer jeweiligen Inhaber berechtigt, das Fachabzeichen "Bestatter - Vom Handwerk geprüft" zu führen.

Der Leitsatz der PIETÄT „Dienst den Lebenden – Ehre den Toten“ hat sich bewährt. Er wird weiter Richtschnur bleiben: Für die Inhaber und für die Mitarbeiter.

Die Toten ehren – das bedeutet, ihren Körper mit Respekt und unter Beachtung strenger hygienischer Vorschriften zu behandeln und für eine würdevolle Einbettung vorzubereiten.

Den Lebenden dienen – das bedeutet für uns Hilfe und Unterstützung für die Verbliebenen in schweren Stunden mit qualifizierter Beratung und Betreuung in allen bei Todesfällen relevanten Fragen, oft über die rein geschäftlichen Dinge hinaus. Den Lebenden dienen – das ist Hilfe dann, wenn der Einzelne sich der Belastung nicht mehr gewachsen fühlt und Hilfe dringend braucht. Die PIETÄT ist rund um die Uhr bereit, sie zu gewähren.

Der Neubau im Jahr 2008 in der Baunacher Straße ist die konsequente Fortsetzung des Leitsatzes:
Für die Hinterbliebenen bietet PIETÄT neben hellen, freundlichen Beratungsräumen nun auch stilvolle Verabschiedungsräume, die für Angehörige Tag und Nacht zugänglich sind. In einer eigens dafür angeschlossenen Cafeteria können Trauerfeierlichkeiten ungestört und in angenehmem Ambiente veranstaltet werden.

Auch die Versorgungsmöglichkeiten Verstorbener sind verbessert worden: Neben eigenen Kühlzellen ist vor Ort nun auch die Behandlung für eine Kurzzeitkonservierung vor Auslands- oder Flugüberführungen durchführbar.

Der Dank sehr vieler Menschen, denen in den vergangenen mehr als 60 Jahren mit Rat und Tat geholfen werden konnte, zeigt, dass die PIETÄT den richtigen Weg eingeschlagen und beibehalten hat. Ihn auch in Zukunft fortzusetzen wird die Verpflichtung aller Mitarbeiter sein.